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Re: T-Aktie <-> Linux - Die Volksaktie Telekom — Vom Liebling z…

aktie > Da lassen sich einige Analogien ablesen:
> > Zuerst recht unbekannt wird etwas ins öffentliche Bewusstsein
> > gerückt, hochgehypet und dann platzt es wie eine Seifenblase.
>
> Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass für Linux keine Werbekampagne
> gefahren wurde, sondern weil die Leute _selbst_ merken, das es
> besseres als Windows gibt. Abgesehen davon habe ich den Linux-Hype
> noch nicht platzen sehen…
Ach, und was ist dann mit den ganzen Firmenpleiten von Linuxopfern?
Es mag ja sein, dass es für die Bastler sehr interessant ist
anzuschauen, wie ein Hobbybetriebssystem aufgebaut ist, aber für
Profis und Leute, die Geld mit ihrer Arbeit verdienen müssen muss
halt das gute Windows her! (Mit dem Mac kann man natürlich auch
arbeiten, es gibt ja das perfekte Office für ihn, aber nur, wenn man
nicht mehr machen muss.)
>
> > So gesehen habe ich nichts gegen Linux im Bundestag - die Politiker
> > werden danach klüger sein und nichtmehr auf die schwarzweissen
> > Lügenkittel reinfallen!
>
> Richtig, dann werden sie auch ihre Windows Desktops gegen KDE, Gnome
> oder andere eintauschen.
>
KDE ist auf älteren Rechnern arschlahm (beim Nachbarn gesehen) und
deshalb würde alleine der Bootvorgang (365*5*5min) pro Jahr 19
Arbeitstage verschlucken!

Re: Wer behauptet… - Google-Aktie: In nur drei Wochen 100 US-…

aktie Gegensatz zu Toyota und CO wächst Googles Umsatz und Gewinn aber
> sehr viel schneller, somit wird es nur noch ein paar Jahre dauern und
> das ganze hat sich vervielfacht und übertrifft auch solche Firmen….
> Der Wert von Google besteht darin, das das Potential so riesig ist
> und kaum Konkurenz da ist, Toyota kann schlecht einfach mal 70%
> Wachstum haben, wohin auch?
das argument ist genauso blöd wie “in portugal wächst die wirtschaft
schneller als in deutschland”.
von 0 schnell zu wachsen ist nicht schwierig, und der werbemarkt ist
auch nicht unbegrenzt gross, sondern nur in dem masse wie die firmen
mit “reellen produkten” geld dafür über haben.
der gesamte globale werbemarkt betrug 2005 laut wiki 385mrd.$, selbst
wenn sich dieser teilweise von tv und printmedien ins inet verlagert
braucht man kein matheprof zu sein um sich auszurechnen, dass google
niemals die umsatzzahlen von toyota und co erreichen kann. es ist
nicht so, dass dank google plötzlich ein neuer markt entsteht, sie
bekommen lediglich einen happen eines bereits bestehenen ab, dessen
wachstum auch begrenzt ist.
und google hat keine andere einnahmequelle als werbung, für
suchmaschine und email ist sicherlich niemand bereit geld zu zahlen.

Re: Wer behauptet… - Google-Aktie: In nur drei Wochen 100 US-…

aktieann bist du einfach sclecht informiert…
1. googles umsatz besteht nur zu ca 65% aus ihrer adwords werbung,
der rest wird durch andere dienste generiert (soviel zu keine anderen
einnahmen)
2. google ist nicht so blöd und schöpft nur den werbemarkt im
internet aus sondern hat erkannt das sie auch offline ihre konzepte
durchsetze können und ist in die radio, zeitungs und fernsehbranche
eingestiegen.
3. solltest du mal nach google googlen dann würdest du merken, dass
google sehr viele dienste die für unsereins kostenlos sind für firmen
in einer pro version anbietet die dan geld kosten und besondere
features und mehr speicher bieten und auch andere dienste bietet die
besonders für firmen interessant sind.
“Kleinunternehmen
Neu!Suche in Unternehmensanwendungen.
Support für Sicherheit auf Dokumentenebene.
Durchsucht bis zu 50.000 Dokumente für nur 1995

Re: Wer behauptet… - Google-Aktie: In nur drei Wochen 100 US-…

aktiest schlichtweg falsch, Googles Umsatz wird mehr und mehr auf
andere Bereiche ausgedehnt, der Anteil am Umsatz durch die Adwords
sinkt nach und nach, Google baut in alle Richtungen aus und macht
alles richtig im Moment. Anastatt sich auf den Millarden durch die
Werbung auszuruhen wird das Geld direkt in andere Bereiche investiert
um so neue Bereiche zu erschließen… Die Suchmaschine von Google
spielt dabei nicht mehr so eine große Rolle wie noch vor einigen
Jahren, mit Maps und Earth finden sich schon extrem viele Firmen ohne
das man die Suchmaschine benötigt, gibt es dort Konkurenz? KAUM! Ich
selbst verzichte mitlerweile auf die Gelben Seiten und nutze lieber
Google Branchenverzeichnes, da dieses aktueller größer und besser ist
und ich den Standort gleich auf der Karte sehen kann und in Google
Earth auch noch in 3D… Googles Geschäftskonzept bezieht sicht nicht
auf die Suchmaschine, sondern auf die ausweitung auf sehr viele gute
Dienste und diese perfekt miteinander zu vernetzen, so sind sie nicht
auf eine Sache angewiesen, ein vergleichbares System gibt es so
direkt nicht, zumindest nicht in dem Ausmaße, geschweige denn das es
konkurenzfähig wäre… Sollte also jemand eine bessere Suchmaschine
programmieren, wäre das zwar nicht das beste für Google, aber nen
Beinbruch wäre es auch nicht.

Re: Wer behauptet… - Google-Aktie: In nur drei Wochen 100 US-…

aktieer welches Unternehmen gibt soviel Geld an wohltätige Stiftungen
> wie Microsoft? Das die Bill und Melinda Gates Stiftung Unsummen für
> die Forschung und Entwicklung gegen die schlimmsten
> Menschheitskrankheiten bereitstellen findet bei der breiten Masse
> kaum positive Beachtung. Stattdessen wird das Unternehmen Microsoft
> wo es nur geht madig gemacht.
Bill und Melinda Gates Stiftung != Microsoft Aktiengesellschaft
Das ist ein großer Unterschied!
Und warum Micrsoft in der IT Welt nicht beliebt ist,
beschränkt sich nicht nur auf bloßen Neid, sondern dafür gibt es auch
Handfeste Gründe, aber ich denke, die dürften jedem bekannt sein.
Ich will das hier jetzt nicht weiter ausführen.
> Was ist mit Google? Könnte bitte mal jemand Quellen veröffentlichen
> aus denen hervorgeht was Google spendet? Ich mein’ ja nur… “Don’t
>
be evil!”
Schau dir die Wikipedia an.
Google spendet regelmäßig Geld für die Serverkosten.

Re: Wer behauptet… - Google-Aktie: In nur drei Wochen 100 US-…

aktiee firma ist garantiert kein unversetzbarer hort des wissens sondern
> momentan eine schlichte vermarktungsmaschine, die nur solange zieht
> bis irgendwer eine bessere suchmaschine entwickelt hat. dann ist
> googles gesamte geschäftsgrundlage schnell mit 2 mausklicks futsch.
So schnell geht es nicht.
Nur weil die Firme hinter Pepsi ein Konkurrenzprodukt auf den Markt
gebracht hat, war die Coca-Cola Company noch lange nicht weg vom
Fenster.
Die Internetnutzer benutzen Google inzwischen als Gewohnheit
und wenn sie sagen würden, “such mal nach XY”, dann sagen sie:
“google mal nach XY”. Und dieses Verhalten wird sich so schnell auch
gar nicht ändern.
Außerdem muß eine bessere Suchmaschine sich am Markt auch erstmal
etabilieren
und eventuell verkauft der Entwickler die Suchmaschine ja auch an
Google.
> davon abgesehn dass im falle einer leichten wirtschaftsflaute als
> allererstes die werbeausgaben, sprich googles einzige einnahmequelle,
> sinken. ein solides fundament sieht anders aus.
Solange die Werbeeinnahmen höher sind, als die Kosten für Server,
Strom, Gebäude und Mitarbeiter ist das vernachlässigbar.
Der Kurs wird fallen, ja, aber danach trotzdem wieder ansteigen
sobald sich die Wirtschaft erholt hat.

Re: …nur konsequent - T-Aktie weiter im Abwärtssog

:
>
> > was anderes als ein Fall wär ja auch unlogisch…
>
> Wenn man von dem spekulativen Charakter ausgeht, vermutlich.
>
> Von einem fundamentalen Ansatz her irgendwie nicht… oder ?
> Das ist ja doch ein Unternehmen, was arbeitet und wirtschaftet
> (mehr
> oder weniger)…
>
> Nur leider kuemmern fundamentale Daten keinen mehr (wobei ich
> wirklich
> nicht weiss, wie die ausschauen).
>
> Gruss
> Felix

Re: …nur konsequent - T-Aktie weiter im Abwärtssog

:
>
> > / f l o h schrieb am 21. August 2001 12:29:
> >
> > > Mein persönlicher Tip von heute: Kaufen bei 8,5 Euro, im 4.
> > > Quartal.
> >
> > Aha, ein Hellseher.
>
> Damit man es nicht vergisst/verpasst: Jetzt schon die Kauforder
> erteilen!:
>
> Kauf xxx Stück
> Limit 8,5
> gültig bis 31.12.2001
>
> und mit etwas Glück hat man eines Tages plötzlich xxx Stück für
> =<8,5

Re: …nur konsequent - T-Aktie weiter im Abwärtssog

aktie > Wenn man sich die fundamentalen Daten ansieht, dann ist die
> > Telekom derzeit deutlich überbewertet.
> >
> > Kannst du das begründen?
>
> Ja. Am Markt etablierte Unternehmen sollten etwa 2,5% bis 5%
> Dividendenrendite erwirtschaften. Dabei sollten etwa 50% des
> erwirtschafteten Gewinns als Dividende ausgezahlt werden. Daraus
> ergeibt sich ein KGV von maximal 20.
>
> Ein deutlich höheres KGV ist nur dann gerechtfertigt, wenn zu
>
erwarten
> ist, daß in der Zukunft deutlich höhere Gewinne erwirtschaftet
> werden
> und somit der Kurs steigt, damit sich das KGV auf einen “normalen”
> Wert
> einpendelt. Das sollte eigentlich nur bei Unternehmen passieren,
> die
> noch nicht am Markt etabliert sind.
>
> Wenn Aktien von Unternehmen gekauft werden, deren KGV über 20
> liegt,
> dann erhält dieses Investment zunehmende spekulativen Charakter.
>
> Dann gibt es noch eine ganze Reihe anderer Kennzahlen, die man sich
> ansieht (Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber
> Kreditinstituten im Verhältnis zu Umsatz und Gewinn usw.), aber ich
> schreibe hier kein Buch über Unternehmensbewertungen…
Das KGV ist eine ganz nützliche Kennzahl, wenn es darum geht,
verschiedene Unternehmen einer Branche im “eingeschwungenen Zustand” zu
vergleichen. Aber was ist denn das “richtige” KGV für den TK Sektor?
Und welches KGV legen wir für die Telekom zugrunde, wo doch in letzter
Zeit so viele Sonderbewegungen durch all diese Acquisitionen
stattgefunden haben? Das Ergebnis pro Aktie in 2000 war 1,96 Euro, für
2001 werden 0,46 Euro vorausgesagt. Wie zuverlässig sind diese Zahlen,
wo bewegt sich das hin?
Ich bin der Meinung, dass die Telekom in ihrer Branche im
internationalen Vergleich gar nicht so schlecht dasteht, wobei man sich
natürlich darüber streiten kann, ob die TK Branche zur Zeit überhaupt
attraktiv ist.
..
..

Re: …nur konsequent - T-Aktie weiter im Abwärtssog

> > Wenn man sich die fundamentalen Daten ansieht, dann ist die
> Telekom derzeit deutlich überbewertet.
>
> Kannst du das begründen?
Ja. Am Markt etablierte Unternehmen sollten etwa 2,5% bis 5%
Dividendenrendite erwirtschaften. Dabei sollten etwa 50% des
erwirtschafteten Gewinns als Dividende ausgezahlt werden. Daraus
ergeibt sich ein KGV von maximal 20.
Ein deutlich höheres KGV ist nur dann gerechtfertigt, wenn zu erwarten
ist, daß in der Zukunft deutlich höhere Gewinne erwirtschaftet werden
und somit der Kurs steigt, damit sich das KGV auf einen “normalen” Wert
einpendelt. Das sollte eigentlich nur bei Unternehmen passieren, die
noch nicht am Markt etabliert sind.
Wenn Aktien von Unternehmen gekauft werden, deren KGV über 20 liegt,
dann erhält dieses Investment zunehmende spekulativen Charakter.
Dann gibt es noch eine ganze Reihe anderer Kennzahlen, die man sich
ansieht (Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten im Verhältnis zu Umsatz und Gewinn usw.), aber ich
schreibe hier kein Buch über Unternehmensbewertungen…