Re: Allein die Idee … - Aufstieg und Fall der T-Aktie
aktie > Eine bessere Altersvorsorge als Aktien gibt es kaum, zumindest wenn
> > man noch relativ jung ist.
>
> Entschuldige meinen Sarkasmus, aber wenn man jung ist,
> hat man keine Erfahrung und ist ein oft ein Draufgänger.
> Das ist natürlich eine ganze andere Motivation
> als für langfristige Überlegungen mit etwas
> Sicherheitsbewusstsein.
Das “jung” bezieht sich alleine darauf, daß dann noch relativ viel
Zeit ist, kurzfristige Kurseinbrüche auszubügeln. Langfristig ist das
nämlich oft nur ein Knick im Aufwärtstrend.
Im Alter empfiehlt es sich dann, wie schon jemand anderes hier
schrieb, sukzessive in Rentenpapiere umzuschichten.
> und? Wat is? Ich kenne keinen einzigen,
> der damit eine signifikante Rendite gemacht hat,
> es sei denn (manchmal), er hatte die Aktien schon vom Opa!
Das liegt aus meiner Sicht am Anlageverhalten vieler Kunden, die
meist zu spät auf den Zug aufspringen und dann nur noch die Endphase
einer Blase und deren Platzen miterleben.
Wer dagegen vor gut drei Jahren in Aktien oder Aktienfonds investiert
hat, hat sein geld vervielfacht. Aber damals wollte niemand etwas von
Aktien wissen (erst recht kein Privatanleger).
Übrigens, um mal zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Auch das
Gejammer um die T-Aktie verstehe ich nur bedingt. Die Anleger, die
sie zur Neuemission gezeichnet hatten, konnten sie in den folgenden
Jahren zum Vielfachen des Kaufkurses verkaufen. Aber da war die Gier
wieder größer als der Verstand.
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